Die Bemerkenswerte Kommunikation -- Vertriebsunterstützende Marketingkommunikation

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A B C des dbk Glossars


Above-the-line-Marketing meint die klassische, also direkt erkennbare und in die Breite zielende Werbung wie Anzeigen in Printmedien und Spots im Fernsehen, Radio, Kino sowie Außenwerbung.

Adressdatenbank - der wichtigste Erfolgsfaktor für Kundengewinnung und Kundenpflege. Gepflegt und qualifiziert sollte sie sein.

AIDA-Formel lautet die Leitlinie von Marketing und Kommunikation: Attention/Aufmerksamkeit, Interest/Interesse, Desire/dringender Wunsch, Action/Handeln des Adressaten sollen mobilisiert werden.

Animated Gif: Für Banner beispielsweise wird im Datenformat gif eine Abfolge von Fotos abgespielt, so dass ein Animationseffekt entsteht. vgl. Multimedia. 

Anzeigen, ob im Printmedien oder auf einer geeigneten Internet-Plattform, setzen ein klares Firmen-/ Angebotsprofil sowie einen aktuellen Aufhänger voraus: Dann  damit die zutreffende Zielgruppe wirkungsvoll über die richtigen Medien angesprochen werden können.

App von Application (Anwendungssoftware) im Unterschied zur Systemsoftware wird im Deutschen meist als Abkürzung für eine Anwendung auf einem mobilen Gerät wie Smartphone oder Tablet werden. Microsoft Windows 8 bezeichnet allerdings inzwischen auch Desktop-Anwendungssoftware als APP.

Appetizer oder Aufmacher braucht jedes Medium auf der Titel- oder Einstiegsseite bzw. auf den Folgeseiten (Seitenaufmacher). Ob Print oder Internet: Verwendet wird in der Regel ein visuelles Element als emotionaler Blickfang in Kombination mit einer Überschrift/einem Header. Auch Imagebroschüren setzen auf starke Fotos und Überschriften als Blickfänger. 

Atomisierung in immer kleinteiligere Communities und Teilzielgruppen in einer individualisierten Gesellschaft bedeutet ein Ende von Massenmedien und -sendungen: Portal- bzw. Mediennutzung wird immer individueller, das Targeting differenzierter und aufwendiger, die Zahl der Kanäle und der Koordinierungsaufwand größer. Die Kundenloyalität sinkt, daher werden rationale Nutzenargumente mit Emotion oder Wertedimension kombiniert.

Audio ist in Abgrenzung zu Video die bildfreie Ton- oder Musikaufnahme, beispielsweise Podcasts. 

Audio Slideshows kombinieren Bilder, Text, Sprache und/oder Musik, um eine Geschichte stimmungsvoll zu erzählen, um eine Produktanleitung besonders anschaulich zu vermitteln u.ä.

Augmented Reality meint im Kommunikationsbereich die "Ent-Virtualisierung" bzw. die "Anreicherung" um Zusatzinformationen, beispielsweise der realen Welt via Google Glass, einer Museumsausstellung um virtuelle Objekte, einer Schnitzeljagd mit GPS (Geocaching) oder eines Films via Smartphone-App.   

Autorisierung ist im deutschen Journalismus, anders als im anglo-amerikanischen, für Wortinterviews oder wörtliche Zitate von Funktionsträgern oder Promis verbreitet (Urheber-/ Persönlichkeitsrecht). Zunehmend greifen Interviewte massiv ein, das reduziert Authentizität und Aussagegehalt. (vgl. DJV: Leitlinien für Interview-Autorisierung, 2010.)  

 

B

Banner, Anzeigen auf Webseiten, lassen sich hinsichtlich der Klicks detailliert und zeitnah kontrollieren.

Beilagen in geeigneten Printmedien, beispielsweise Produktinfos in der Lokalzeitung oder dem Werbespiegel, werden stark genutzt.

Befragung der Kunden liefert wertvolle Erkenntnisse für die Unternehmensstrategie, vor allem wenn sie regelmäßig durchgeführt wird. Methode und Aufwand werden auf das einzelne Unternehmens zugeschnitten.

Below-the-Line-Marketing umfasst alle Kommunikationswege jenseits der klassischen Werbung, etwa Dialog- und Eventmarketing, Sponsoring, Produktplacement oder Point-of-Sale-Aktivitäten, Verkaufsförderung,  Verkaufsverpackung. Es gilt als direkter, persönlicher, zielgruppenspezifischer als Above-the-line-Maßnahmen.  

Bekanntheitsgrad der Firma bei (potenziellen) Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, nötig ist dafür vergleichsweise aufwendige Imagewerbung. 

Beobachtung des Marktes (der Konkurrenz, der Trends) schützt, wenn sie systematisch und kontinuierlich erfolgt, vor unliebsamen Überraschungen,  ermöglicht eine wettbewerbsfähige Position aufzubauen und fortzuschreiben.

Benutzerführung. vgl. Usability.

Bewegtbild ist eine schnelle Abfolge von Bildern (Animated Gif). 

Blogs sind "Online-Tagebücher" einer oder mehrerer bloggender Personen zu einem Thema, im Rahmen von Communities, Social Media-Plattformen oder eigener Homepage (Beispiel "für freie Gründer"). Etabliert haben sich viele Unternehmens-Blogs als News-Kanal (Beispiel "Vergabe24")

für freie Gründer – von Wolfgang Kiesel

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Bürgerjournalismus integriert Laien in den Prozess von Informationsaufbereitung und -bereitstellung via der leicht zu bedienenden technischen Web 2.0-Möglichkeiten wie Twitter, Chats, Blogs und Foren. Manche Tageszeitung setzt aus Kostengründen auf "Bürgerreporter". Bereichernd ist es, von Lesern/Usern Themen vorschlagen zu lassen, zu denen sie mehr lesen/sehen möchten.

 

C

Callcenter, ob intern oder extern, sind wichtiges Instrument für Neukundenakquise und entlasten den Vertrieb in der ersten Phase (Adressqualifizierung, Kaltkontakte).

Chat bezeichnet die elektronische Echtzeit-Kommunikation im Web.

Content Marketing etabliert sich im Online-Marketing als Begriff, seit Werbung ignoriert und für SEO statt Metatags qualitativ hochwertiger Inhalt zählt: mit Nutzen für die Zielgruppe, Lösungen für aktuelle Herausforderungen, ungewöhnliche Unterhaltung - alles, was spannend genug ist, um weiterempfohlen zu werden.

Content Splitting: Ein Multimedia-Projekt kombiniert Medienbausteine so, dass die Stärke eines jeden Mediums gezielt genutzt wird: ein starkes Foto als emotionaler Aufmacher/Einstieg und Träger starker Emotionen, ein kurzes Video für Action und das Live-Dabeisein-Gefühl, eine Grafik zur Erklärung abstrakter Aspekte, Audio für O-Ton oder Atmosphäre-starke Musik, Text als Anker und Rückgrat für die Bausteine. 

Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) bildet zusammen mit Corporate Design (Erscheinungsbild) und Corporate Behaviour (Prinzipien des Verhaltens) die Corporate Identity, die Unternehmens“identität“: Je klarer und einheitlicher diese ausgeprägt ist und nach außen vermittelt werden kann, desto überzeugender profiliert sich die Firma gegenüber Kunden und Partnern.

Corporate Publishing sind hochwertige, journalistisch gemachte Kundenmagazine für anspruchsvolle Zielgruppen mit dem Image der Exklusivität beispielsweise durch den Zugang zu Web-Content via Code. Aufwendig inszenierte Information zu Produkt und Unternehmen ist eingebettet in thematisch affine Reportagen. CP wird zunehmend von (multimedialem) Content-Marketing abgelöst. Im Juni 2015 nannte sich das Forum Corporate Publishing (FCP) in Content Marketing Forum (CMF) um.  

Corporate Storytelling vermittelt über nüchterne Daten und Fakten hinaus "weiche" Informationen: über Unternehmenskultur und Mitarbeiter, Normen, Werte und Verhaltensmaßstäbe. Ziel ist es, Emotionen, Gesprächsanreize auszulösen, zum Handeln zu motivieren. Geschehen kann dies in Wort/Ton, Bild/Film ("multimedial) in Form von Anwenderberichten mit Kunden, von Interviews mit Führungskräften oder Mitarbeitern oder Geschichten über ihre Hobbies.

Crossmedial ist mehr als Multi-Channel: Kommunikations- oder Verkaufskanäle existieren nicht parallel, sondern sind miteinander verknüpft. Ein Kunde kann beispielsweise im Laufe von Angebotssichtung, Bestellung, Bezahlung, Check Lieferungsstand bzw. Abholung zu jedem Zeitpunkt zwischen Online, Mobile und Laden entscheiden. Ein gedrucktes Kundenmagazin bietet mobil oder über eine Website zusätzliche Informationen, Kaufmöglichkeiten, Kontakte/Ansprechpartner usf. 

Customer-Relationship-Management (CRM) oder schlicht Pflege der Kundenbeziehung arbeitet heute mit ausgefeilten Tools; erfolgsentscheidend ist, dass im betrieblichen Alltag tatsächlich der Kunde samt seiner Erwartungen das A und O ist.

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